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1804 - 1893

Gruendungsurkunde IGM ZagorjePeggau 1920

1804: IGM

Das älteste Werk im Wietersdorfer Konzern hat seine Produktion im Jahr 1804, lange bevor das Stammwerk gegründet wurde, aufgenommen.

 

1878: Kamen Sirac

Die Anfänge des Abbaus von Kalkstein in Sirac sind nicht bekannt. Seit 1878 erfolgte der Abbau auf geregeltem, quasi industriellem, Niveau.

 

1889: IGM

Aus Urkunden ist bekannt, dass in 13 Kalköfen nicht nur für den lokalen Bedarf, sondern auch für den Export produziert wurde.

 

1893: Peggau

Im heutigen Werk Peggau errichtet Johann Hofbauer einen Steinbruch und baut den ersten Schachtofen für die Kalkproduktion.

1900 - 1928

Peggau 1925

1900: Peggau

Zwei weitere Kalkschachtöfen gehen in Betrieb. Der gewonnene Schotter geht in den Straßen- und Bahnbau und wird mit Pferdefuhrwerken verliefert.

1900: IGM

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erlebt die Kalkproduktion einen wahren Boom. Mehrere Öfen verschiedener Bauweisen werden errichtet, dennoch ist die Effizienz gering. Das Brennen einer Charge Kalk benötigt 8-10 Tage. Die Qualität ist dank großer Kalkstücke sehr gut, die Wirtschaftlichkeit weniger.  

 

1928: Kamen Sirac

Eine Kapitalgesellschaft (näheres ist nicht bekannt), die schon zuvor Schotter abbaute, beginnt in diesem Jahr mit der Kalkproduktion.

1929 - 1948

IGM 1942

1929: Peggau

Die Werksanlagen werden von Dipl. Ing. Otto Müller übernommen.

1938: Peggau

DI Emil Mohn kauft die gesamte Werksanlage und plant eine Umstellung des Werkes auf eine Zementproduktion.

 

1937-1948: IGM

In vier Schachtöfen werden bis zur Verstaatlichung 1948 Kalk gebrannt. Zu dieser Zeit wird auch Zement produziert. Beide Geschäftsfelder werden unter dem Namen IGM (Industrija Gradbeni Materiali) geführt.

 

1945-1948: Peggau

Das Werk als deutsches Eigentum wird nun in öffentlicher Treuhandverwaltung nur mehr als Schotter- und Stückkalkwerk betrieben.

1949 - 1960

Peggau 1957

1949: Peggau

Die Firma Alois Kern kauft das Werk und beginnt mit dem Ausbau der Anlagen zu einem modernen Zementwerk. Für die nächsten Jahrzehnte spielt Kalk eine untergeordnete Rolle. 1956 werden die Kalkschachtöfen geschlossen und damit die Kalkproduktion eingestellt.

1958: IGM

Mit dem Zukauf zweier Wienerberger Öfen und dem Zementwerk Kisdovac wurde IGM der größte Kalkhersteller im ehemaligen Jugoslawien.

 

1960: Kamen Sirac

Bis in die 60er Jahre erfolgt der Abbau und die Produktion mit einfachsten Mitteln. Bohren, Sprengen und Abbauen erfolgen weitgehend händisch. Erst in diesem Jahrzehnt setzt sich der Einsatz von Maschinen durch.

1961 - 1980

Peggau 1961-80

1961: IGM

Bau einer Hydratkalkanlage und (thermische) Modernisierung der bestehenden Anlage in den folgenden Jahren (Ringschachtöfen mit je 150 TaTo Kapazität).

1976: IGM

Errichtung eines Ofens mit der Leistung von 300 TaTo und gleichzeitiger Stilllegung 6 alter Öfen.

 

1970-1980: Kamen Sirac

Sehr langsam entwickelt sich die Idee einer Kalkproduktionsanlage im heutigen Sinn. Verschiedenste technische Varianten werden diskutiert und wieder verworfen. So dauert es von der Planung bis zur Realisierung 8 Jahre.

1981 - 1993

Sirac Kalkproduktion

1981: Kamen Sirac

In diesem Jahr wird die moderne Anlage mit 2 Kalköfen und einer Leistung von je 150 TaTo eröffnet. Die Kapazität wird auf 100.000 Tonnen Branntkalk ausgelegt.

1991: Kamen Sirac

Während des Unabhängigkeitskriegs Kroatiens von Serbien steht die Anlage still. Die Kriegsfront lief durch das Werksgelände. Die kroatische Armee nutze die Infrastruktur für militärische Zwecke.

 

1993: Kamen Sirac

Aus der KAMEN IGM ensteht die Kamen Sirac d.d., die Kriegsschäden werden beseitigt, Produktion und Marktaktivitäten werden wieder aufgenommen.

1995 - 2000

SiracIGM

1995: Kamen Sirac

1995 entscheidet man sich von calzitischen Kalk auf dolomitischen Kalk umzusteigen – neue Abbaugebiete werden erschlossen.
In den folgenden Jahren erfolgen einige Modernisierungsschritte. Weiters werden diverse Lagerhallen gebaut um einerseits den Kunden eine bessere und kontinuierliche Produktqualität zu gewährleisten, und andererseits technische und gesetzliche Normen zu erfüllen.

 

1995: IGM

IGM wird zur Aktiengesellschaft IGM ZAGORJE d.d. umfirmiert.

 

2000: Kamen Sirac

Kamen Sirac orientiert sich verstärkt in Richtung Export. Neue Märkte (Slowenien, Branntkalk; sowie Bosnien & Herzegowina, Hydratkalk) werden erschlossen und Kamen Sirac wird als erstes kroatisches Baustoffunternehmen ISO 9001 zertifiziert. 2001 erreicht die Exportquote 60%.

2001 - 2005

Peggau Kalkofen

2001: IGM

Beginn der Privatisierung. Die IGM Invalidska druzba wird mit dem Steinbruch Lipovica ausgegliedert und und privat erfolgreich geführt.

 

2002: Kamen Sirac

Die lokale Handelskammer von Bjelovar-Bilogora zeichnet Kamen Sirac d.d. als erfolgreichstes Unternehmen aller mittelständischen Unternehmen aus. Das Wirtschaftsministerium prämiert Kamen Sirac zum erfolgreichsten Exporteur in seiner Kategorie.

 

2005: IGM

IGM ZAGROJE wird in eine GesmbH umgeandelt (d.o.o.)

2006 - heute

w&p Kalk, IntercalKalkofen PeggauHolzgasanlage IGMHolzgasanlage IGM

2006: Kamen Sirac

Kamen Sirac d.d. erwirbt Licka Tvornica. Fortan wird an 2 Standorten (Licko Lesce (50 KM vor Zadar) und Sirac) Kalk produziert. 

 

2008: Peggau

Bau eines neuen energieeffizienten GGR (Gleichstrom-Gegenstrom-Regenerativ) Maerz Kalkofens.

 

2010/11: Peggau

Inbetriebnahme der neuen Hydratanlage und 2011 Gründung der w&p Kalk GmbH.

 

2012: Kamen Sirac

Umbenennung der Kamen Sirac in Intercal d.o.o.

 

2013: IGM Zagorje

Inbetriebnahme der Holzvergasungsanlage zur Reduktion des Primärenergieverbrauches.

Gruendungsurkunde IGM ZagorjePeggau 1920

1804: IGM

Das älteste Werk im Wietersdorfer Konzern hat seine Produktion im Jahr 1804, lange bevor das Stammwerk gegründet wurde, aufgenommen.

 

1878: Kamen Sirac

Die Anfänge des Abbaus von Kalkstein in Sirac sind nicht bekannt. Seit 1878 erfolgte der Abbau auf geregeltem, quasi industriellem, Niveau.

 

1889: IGM

Aus Urkunden ist bekannt, dass in 13 Kalköfen nicht nur für den lokalen Bedarf, sondern auch für den Export produziert wurde.

 

1893: Peggau

Im heutigen Werk Peggau errichtet Johann Hofbauer einen Steinbruch und baut den ersten Schachtofen für die Kalkproduktion.

Peggau 1925

1900: Peggau

Zwei weitere Kalkschachtöfen gehen in Betrieb. Der gewonnene Schotter geht in den Straßen- und Bahnbau und wird mit Pferdefuhrwerken verliefert.

1900: IGM

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erlebt die Kalkproduktion einen wahren Boom. Mehrere Öfen verschiedener Bauweisen werden errichtet, dennoch ist die Effizienz gering. Das Brennen einer Charge Kalk benötigt 8-10 Tage. Die Qualität ist dank großer Kalkstücke sehr gut, die Wirtschaftlichkeit weniger.  

 

1928: Kamen Sirac

Eine Kapitalgesellschaft (näheres ist nicht bekannt), die schon zuvor Schotter abbaute, beginnt in diesem Jahr mit der Kalkproduktion.

IGM 1942

1929: Peggau

Die Werksanlagen werden von Dipl. Ing. Otto Müller übernommen.

1938: Peggau

DI Emil Mohn kauft die gesamte Werksanlage und plant eine Umstellung des Werkes auf eine Zementproduktion.

 

1937-1948: IGM

In vier Schachtöfen werden bis zur Verstaatlichung 1948 Kalk gebrannt. Zu dieser Zeit wird auch Zement produziert. Beide Geschäftsfelder werden unter dem Namen IGM (Industrija Gradbeni Materiali) geführt.

 

1945-1948: Peggau

Das Werk als deutsches Eigentum wird nun in öffentlicher Treuhandverwaltung nur mehr als Schotter- und Stückkalkwerk betrieben.

Peggau 1957

1949: Peggau

Die Firma Alois Kern kauft das Werk und beginnt mit dem Ausbau der Anlagen zu einem modernen Zementwerk. Für die nächsten Jahrzehnte spielt Kalk eine untergeordnete Rolle. 1956 werden die Kalkschachtöfen geschlossen und damit die Kalkproduktion eingestellt.

1958: IGM

Mit dem Zukauf zweier Wienerberger Öfen und dem Zementwerk Kisdovac wurde IGM der größte Kalkhersteller im ehemaligen Jugoslawien.

 

1960: Kamen Sirac

Bis in die 60er Jahre erfolgt der Abbau und die Produktion mit einfachsten Mitteln. Bohren, Sprengen und Abbauen erfolgen weitgehend händisch. Erst in diesem Jahrzehnt setzt sich der Einsatz von Maschinen durch.

Peggau 1961-80

1961: IGM

Bau einer Hydratkalkanlage und (thermische) Modernisierung der bestehenden Anlage in den folgenden Jahren (Ringschachtöfen mit je 150 TaTo Kapazität).

1976: IGM

Errichtung eines Ofens mit der Leistung von 300 TaTo und gleichzeitiger Stilllegung 6 alter Öfen.

 

1970-1980: Kamen Sirac

Sehr langsam entwickelt sich die Idee einer Kalkproduktionsanlage im heutigen Sinn. Verschiedenste technische Varianten werden diskutiert und wieder verworfen. So dauert es von der Planung bis zur Realisierung 8 Jahre.

Sirac Kalkproduktion

1981: Kamen Sirac

In diesem Jahr wird die moderne Anlage mit 2 Kalköfen und einer Leistung von je 150 TaTo eröffnet. Die Kapazität wird auf 100.000 Tonnen Branntkalk ausgelegt.

1991: Kamen Sirac

Während des Unabhängigkeitskriegs Kroatiens von Serbien steht die Anlage still. Die Kriegsfront lief durch das Werksgelände. Die kroatische Armee nutze die Infrastruktur für militärische Zwecke.

 

1993: Kamen Sirac

Aus der KAMEN IGM ensteht die Kamen Sirac d.d., die Kriegsschäden werden beseitigt, Produktion und Marktaktivitäten werden wieder aufgenommen.

SiracIGM

1995: Kamen Sirac

1995 entscheidet man sich von calzitischen Kalk auf dolomitischen Kalk umzusteigen – neue Abbaugebiete werden erschlossen.
In den folgenden Jahren erfolgen einige Modernisierungsschritte. Weiters werden diverse Lagerhallen gebaut um einerseits den Kunden eine bessere und kontinuierliche Produktqualität zu gewährleisten, und andererseits technische und gesetzliche Normen zu erfüllen.

 

1995: IGM

IGM wird zur Aktiengesellschaft IGM ZAGORJE d.d. umfirmiert.

 

2000: Kamen Sirac

Kamen Sirac orientiert sich verstärkt in Richtung Export. Neue Märkte (Slowenien, Branntkalk; sowie Bosnien & Herzegowina, Hydratkalk) werden erschlossen und Kamen Sirac wird als erstes kroatisches Baustoffunternehmen ISO 9001 zertifiziert. 2001 erreicht die Exportquote 60%.

Peggau Kalkofen

2001: IGM

Beginn der Privatisierung. Die IGM Invalidska druzba wird mit dem Steinbruch Lipovica ausgegliedert und und privat erfolgreich geführt.

 

2002: Kamen Sirac

Die lokale Handelskammer von Bjelovar-Bilogora zeichnet Kamen Sirac d.d. als erfolgreichstes Unternehmen aller mittelständischen Unternehmen aus. Das Wirtschaftsministerium prämiert Kamen Sirac zum erfolgreichsten Exporteur in seiner Kategorie.

 

2005: IGM

IGM ZAGROJE wird in eine GesmbH umgeandelt (d.o.o.)

w&p Kalk, IntercalKalkofen PeggauHolzgasanlage IGMHolzgasanlage IGM

2006: Kamen Sirac

Kamen Sirac d.d. erwirbt Licka Tvornica. Fortan wird an 2 Standorten (Licko Lesce (50 KM vor Zadar) und Sirac) Kalk produziert. 

 

2008: Peggau

Bau eines neuen energieeffizienten GGR (Gleichstrom-Gegenstrom-Regenerativ) Maerz Kalkofens.

 

2010/11: Peggau

Inbetriebnahme der neuen Hydratanlage und 2011 Gründung der w&p Kalk GmbH.

 

2012: Kamen Sirac

Umbenennung der Kamen Sirac in Intercal d.o.o.

 

2013: IGM Zagorje

Inbetriebnahme der Holzvergasungsanlage zur Reduktion des Primärenergieverbrauches.