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Bitucal C - Das Kalkhydrat im Asphalt

Die positiven Eigenschaften des Kalkhydrates bei der Verwendung als Bindemittel in Baustoffen sind außerhalb der Asphaltindustrie schon lange bekannt. Der Einsatz im Putz- und Mauermörtel verbessert die Verarbeitbarkeit, der Mörtel wird geschmeidiger und die Dauerhaftigkeit wird erhöht, indem Risse verhindert werden.

Deshalb war es ein logischer Schritt, diese Erfahrungen mit Kalkhydrat auch auf den Asphalt zu übertragen. Dabei reichen die Ursprünge der Anwendung im Asphalt in den USA bis ins Jahr 1910 zurück.

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Vorteile

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  • gesteigertes Haftverhalten zwischen Bitumen und Gestein
  • erhöhte Ermüdungsbeständigkeit
  • geringere Versprödung
  • reduzierte Spurrinnenbildung
  • Senkung des Quellverhaltens

 

NHL - Natürlicher hydraulischer Kalk

Natürlicher Hydraulischer Kalk ist ein Kalk mit hydraulischen Eigenschaften, der durch Brennen von mehr oder weniger tonhaltigen oder kieselsäurehaltigen Kalksteinen (einschließlich Kreide), zu Pulver gelöscht, mit oder ohne Mahlung, entsteht.

Er erstarrt und erhärtet nach Mischen mit Wasser. Die Erhärtung erfolgt zusätzlich durch die Reaktion mit atmosphärischem Kohlenstoffdioxid (Carbonatisierung). Die hydraulischen Eigenschaften resultieren ausschließlich aus der besonderen chemischen Zusammensetzung des natürlichen Ausgangsmaterials.

Mahlhilfsmittel bis höchstens 0,1 % sind zulässig. Natürlicher Hydraulischer Kalk enthält keine weiteren Zusätze.

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Vorteile

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  • Gemäßigte Festigkeitsentwicklung, gut geeignet für die Herstellung von spannungsarmen Mörteln
  • Hydraulische Erhärtung und Erhärtung durch CO2-Aufnahme
  • „Selbstheilung“ – Kalk
  • Additivfreiheit des Bindemittels
  • hervorragende Verarbeitung der Fertigmörtel
  • hohe Diffusionsoffenzeit
  • hohe Witterungsbeständigkeit

Romanzementprojekt "ROCARE"

Eines der Bindemittel, die im späteren 19. und am Beginn des 20. Jahrhunderts viel verwendet wurden, ist der so genannte Romanzement oder –kalk. Romanzement wurde aus Mergel durch Brennen bei vergleichsweise tiefen Temperaturen (unter 1000°C) hergestellt und unterscheidet sich so in Zusammensetzung und Eigenschaften deutlich von den heute üblichen Portlandzementen. Die meist recht kurzen Abbindezeiten lassen sich gut für die Herstellung von Mischungen zum Gießen nützen. Die Farbe von Romanzementen hängt vom Ausgangsmaterial und den Brennbedingungen ab - übliche Farben sind Gelb-, Rot- oder Brauntöne.

In einem von der EU geförderten Projekt (ROCEM) wurden verschiedene Romanzemente untersucht und  Romanzement in kleinerem Maßstab hergestellt. Ein Ziel des Folgeprojekts ROCARE war nun die industrielle Herstellung von Romanzement. w&p war als Partner an diesem Projekt beteiligt. Nach Vorversuchen im Technikumsmaßstab wurde im August 2010 ein erster Brand von Romanzement auf einem industriellen Lepol-Ofen durchgeführt, im Dezember 2010 ein zweiter.  Das Projekt lief bis 2012.

Romanzement wird als Nischenprodukt betrachtet. Er soll gemeinsam mit dem Natürlichen Hydraulischen Kalk (NHL) die Basis für gute Restaurierarbeiten mit Produkten der Wietersdorfer bilden.